Barbara
Bauer
le monde diplomatique

Foto: Anja Weber

ROMANISTIN, KOLLEKTIVISTIN, PROJEKTLEITERIN VON LE MONDE DIPLOMATIQUE

Sie hat Häuser besetzt und Werbung für „Meister Proper“ gemacht. Sie hat am Wissenschaftszentrum Berlin Bücher über die „Zukunft der Arbeit“ betreut und musste beim damals hochverschuldeten Rotbuch­Kollektiv das Licht ausmachen. Jetzt lektoriert sie für den Diogenes­Verlag die „Maigret“­Krimis von Georges Simenon und für die taz den kritischen „Atlas der Globalisierung“.

Wer sich fragt, wie das alles zusammenpasst, kennt Barbara Bauer nicht. „Ich habe Spaß an Bewegung“, beschreibt die Badenerin den roten Faden, der ihr Berufsleben durchzieht. „Projekte“, in denen man gemeinsam ein Ziel verfolgt und gleichzeitig die Arbeit selbstständig gestalten kann, ziehen sie deshalb magisch an.

Bei Le Monde diplomatique bewegt Barbara Bauer nun regelmäßig ziemlich viel: Neben den zwölf deutschen Ausgaben editiert ihre sechsköpfige Redaktion auch den „Atlas der Globalisierung“, sowie jährlich zwei Themenhefte. Dass sie als Projektleiterin von LMD gleichzeitig „links und liberal, deutsch und global, literarisch und verlegerisch“ denken muss, stresst sie nicht. Das sei doch die Synthese ihrer früheren Berufserfahrungen. „Hier habe ich den perfekten Job für mich gefunden.“