Nadine
Torneri
Redaktion

Foto: Anja Weber

Kommunikationswissenschaftlerin, Planerin, Leiterin der taz-Fotoredaktion

IHR LEBEN VERLIEF BISHER NICHT NACH DEM PLAN,
DEN SIE EIGENTLICH HATTE. UND TROTZDEM KAM SIE BISHER IMMER DA AN, WO SIE AUCH HINWOLLTE: NACH BERLIN UND IN DIE FOTOREDAKTION. Die 1986 in Meran/Südtirol geborene Nadine Torneri ging nicht wie geplant nach Mailand, um dort Architektur zu studieren, sondern arbeitete als technische Zeichnerin, studierte Kommunikationswissenschaften und machte in Wien und Frankfurt Station, bevor sie wieder in die Hauptstadt kam. Ihren Job in der Marketingbranche schmiss sie hin, als sie merkte, dass sie sich nur noch auf Dinge konzentrieren wollte, die sie wirklich gut fand.
Und so ging sie in die Bildredaktionsklasse der Ostkreuzschule für Fotografie und arbeitete in unterschiedlichen Fotoredaktionen, von der des Gesellschaftsmagazins „39 Null“ bis zur Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Seit Februar 2020 ist sie Leiterin der Fotoredaktion der taz. Bis heute hat sie pandemiebedingt noch nicht alle KollegInnen der taz persönlich kennengelernt. Und bis heute ist sie über den guten Zusammenhalt erstaunt und darüber wie die taz es schafft, unter den erschwerten Bedingungen täglich eine hervorragende Zeitung zu drucken. „Ich habe in der taz auch gelernt, was kreatives Chaos wirklich bedeutet: weniger Planung, mehr Engagement, Spontanität und Humor“, schildert sie ihre ersten Eindrücke. Na, das passt doch hervorragend zu Nadine Torneris bisheriger Lebensplanung.